Sechs Starts hat Klaebo bei Olympia 2026 absolviert. Und in allen sechs Bewerben holte sich der 29-jährige Norweger die Goldmedaille – das hat es bei Olympischen Winterspielen noch nie gegeben. Klaebo setzte sich am Samstag auch im Langlauf-Marathon über 50 Kilometer klassisch durch.
Zuvor hatte Klaebo bereits den Skiathlon, den Einzelsprint, den Team-Sprint, die zehn Kilometer Skating und mit der Staffel über viermal 7,5 Kilometer Gold geholt. Nun legte der beste Langläufer seiner Generation die sechste Olympia-Goldmedaille nach. Ein Kunststück, das bisher noch keinem Wintersportler gelungen war.
Klaebo setzte sich in einem Rennen, das die Norweger dominierten, 17,5 Sekunden vor Landsmann Martin Nyenget durch, Emil Iversen, ebenso aus Norwegen, hatte 46,2 Sekunden Rückstand und wurde Dritter. Theo Schely aus Frankreich als bester Nicht-Norweger kam bereits 2:37,4 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel.
Die Norweger hatten im Rennen früh Tempo gemacht und eine Lücke zum Feld aufgerissen. Klaebos Gold-Attacke erfolgte dann in der letzten Runde, auf dem Zorzi-Anstieg schüttelte er auch den letzten Konkurrenten ab und fuhr jubelnd über die Ziellinie.
Beim finalen Langlauf-Rennen der Männer war kein Österreicher am Start.