Wintersport

Loch im Zaun: Hundeflitzer stoppt Weltcup-Rennen

Ein Vierbeiner stiehlt den besten Skifahrern der Welt die Show. Während des Super-G von Bormio verirrte sich ein Hund auf die pickelharte Stelvio. 
Heute Redaktion
29.12.2022, 12:59
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Nach einem spektakulären Sturz des Franzosen Cyprien Sarrazin, der mit Startnummer 33 ins Rennen ging, war der dritte Super-G der Saison unterbrochen, die Fangzäune mussten kontrolliert und wieder aufgebaut werden, Sarrazin blieb augenscheinlich ohne schwere Verletzungen.

Die Rennpause nützte allerdings ein putziger Vierbeiner, um auf die Weltcup-Strecke zu gelangen. Der Hund fand eine Lücke in den Fangnetzen und sprintete auf die Rennstrecke. "Ein wilder Hund", scherzte auch "ORF"-Experte Hans Knauß über den Vierbeiner, der sich auf eine der spektakulärsten Super-G-Strecken der Welt wagte. Das Rennen blieb freilich gestoppt.

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Hund rennt über die Strecke

Sichtlich nervös suchte der Hund dann einen Ausgang, mehrere Torrichter und Rutscher versuchten dann, den Hund einzufangen – vergebens. Er sprintete von den TV-Kameras begleitet bis zur Mittelstation, näherte sich dem San-Pietro-Sprung und schien, langsam müde zu werden.

Nach seinem Lauf über die spektakuläre Strecke fand der Hund schließlich wieder ein Loch im Zaun, um die Rennstrecke zu verlassen. So konnte der Super-G nach einigen Minuten wieder freigegeben werden. Der Hund blieb zum Glück unverletzt.