Lockdown-Ärger: "Zusperren können Kurz und Anschober gut"

Gerald Loacker am 18. November 2020 im Rahmen einer Sitzung des Nationalrates
Gerald Loacker am 18. November 2020 im Rahmen einer Sitzung des NationalratesHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Die NEOS fordern kurz vor der Lockdown-Entscheidung der Regierung nun völlige Transparenz ein: "Die Menschen müssen die Maßnahmen verstehen."

Nach der heutigen Experten-Pressekonferenz im Bundeskanzleramt fordert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker von der türkis-grünen Bundesregierung nun, zu handeln: "Die Bürgerinnen und Bürger verdienen Klarheit und Nachvollziehbarkeit. Die Menschen müssen die Maßnahmen verstehen. Sie haben nach elf Monaten der Pandemie verdient, zu wissen, ab welchen Zahlen ein Lockdown notwendig ist, beziehungsweise gelockert werden kann".

Loacker plädiert: "Es braucht klare Kriterien und auch einen klaren Zeitraum – auch wenn das keine guten Nachrichten bedeutet."

Auch was die viel infektiösere Corona-Mutation B.1.1.7 betrifft, pocht der Pinke auf Transparenz: "Sollte der Lockdown, wie es die Experten nun empfehlen, nicht nur verlängert, sondern auch verschärft werden, muss die Bundesregierung die Daten, auf denen ihre Entscheidungen fußen, offenlegen."

"Zusperren können Kurz und Anschober gut"

Gerade in Anbetracht zunehmender B117-Fälle in Österreich, müsse die Bundesregierung bei der Impfung ordentlich ins Gaspedal steigen, so Loacker: "Das Impf-Schneckentempo der vergangenen Wochen darf nicht fortgesetzt werden".

"Zusperren ist die eine Sache. Das können Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober gut. Doch worum es nun eigentlich geht, ist impfen, impfen, impfen! Das muss schneller gehen."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account rcp Time| Akt:
PolitikCorona-MutationCorona-ImpfungCorona-AmpelCoronatestCoronavirusNEOS

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen