Ein Abendessen im Lokal mit einer Rechnung über 100 Euro endete für eine Familie aus Oberösterreich mit einem unerwarteten Ärgernis. Als die Rechnung eines Restaurants in Bad Schallerbach (Bez. Grieskirchen) auf dem Tisch lag, entdeckte Familie S. mehrere kleine Zusatzposten.
"Ich hatte zu meinem Gericht nach etwas Zitrone gefragt, die Kellnerin antwortete freundlich, sie bringe sie natürlich", so die Leserin gegenüber "Heute". Später kam dann die große Verwunderung: Eine einzelne Zitronenscheibe wurde mit 70 Cent verrechnet.
Ärgerlich: "Ein Hinweis, dass diese Zitronenscheibe extra kostet, erfolgte nicht." Doch damit nicht genug: Auch zwei Gläser Leitungswasser zum alkoholischen Aperitif fanden sich auf der Rechnung wieder – mit jeweils 50 Cent.
Für Familie S. geht es dabei nicht um die Höhe des Betrags: "Natürlich kann man nicht erwarten, dass in der Gastronomie alles gratis ist. Unsere Gesamtrechnung betrug über 100 Euro." Vielmehr stößt der Familie die Art der Verrechnung sauer auf.
"Es geht nicht um 70 oder 50 Cent, sondern um Transparenz und Gastfreundschaft", sagt die Leserin. Solche kleinen Zusatzposten "wirken auf der Rechnung kleinlich und hinterlassen gerade bei Stammgästen einen schlechten Eindruck". Zusätzlich habe die Familie auch noch Trinkgeld gegeben, "wie es halt so üblich ist".
Erst später bemerkte die Familie die fraglichen Positionen auf der Rechnung. Ob die Kosten für das Leitungswasser überhaupt in der Getränkekarte ausgewiesen waren, könne sie nicht mit Sicherheit sagen. Für sie bleibt nach dem Restaurantbesuch jedenfalls ein schaler Nachgeschmack zurück.