Tom Ford rettete einst das Luxus-Label Gucci, bevor er vom Firmenboss auf die Straße gesetzt wurde. Zu mächtig war der Designer geworden. Zehn Jahre später, zeigt er wieder auf der New York Fashion Week. Unter seinem Namen.
Tom Ford rettete einst das Luxus-Label Gucci mit seinem unvergleichlichen Stil, bevor er vom Firmenboss auf die Straße gesetzt wurde. Zu mächtig war der Designer geworden. Zehn Jahre später, zeigt er wieder. Diesmal auf der London Fashion Week und unter seinem Namen. Doch der ehemalige Über-Designer scheint den Anschluss verloren zu haaben.
Alle waren sie gekommen: Justin Timberlake mit Neo-Ehefrau Jessica Biel (er ließ sich auch vor kurzem sein neues Album von Ford designen), Vogue-Chefin Anna Wintour aus New York und die Londoner Society. Die britische Hauptstadt stand an diesem Abend, unweit des königlichen Buckingham Palace, Kopf. Auch am Laufsteg war nur die A-Klasse der Models vertreten: Liya Kebede und Lily Donaldson.
Wer sieht da noch auf die Kleider? Das dürfte sich wohl oder übel Tom Ford gedacht haben, der Geschmacklosigkeiten sondergleichen über den Catwalk schickte. Unförmige Bomberjacken, schrille Applikationen im Pop-Art-Stil, Anoraks mit Leoprints und echter Pelz soweit das Auge reichte. Auch die einen oder anderen "Inspirationen" von anderen Designern waren zu erkennen. Hauptsache auffallen, doch ein roter Faden wollte sich in dieser Kollektion nicht einstellen.
War wohl nix, Mr. Ford. Hoffentlich das nächste Mal!