Wer kennt es nicht: Man kauft einen Sack Kartoffeln und schon nach kurzer Zeit treiben die ersten Keime aus. Das sieht nicht nur unappetitlich aus, sondern kann auch gesundheitlich bedenklich sein. Doch ein altbewährter Haushaltstrick aus Omas Zeiten schafft Abhilfe.
Die Lösung liegt im Gewürzregal: Einfach ein bis zwei Lorbeerblätter zwischen die Kartoffeln legen. Die ätherischen Öle in den Blättern wirken keimhemmend und schützen die Knollen nachhaltig vor dem Austreiben – ganz ohne Chemie.
Wie chip.de unter Berufung auf GoFeminin und Merkur berichtet, keimen Kartoffeln mit diesem Trick nach zehn Tagen nahezu gar nicht mehr, sofern sie kühl und dunkel gelagert werden. Ohne Lorbeerblätter treiben sie unter denselben Bedingungen sichtbar aus.
Die Inhaltsstoffe des Lorbeers wirken sowohl antibakteriell als auch gegen Pilzbefall. Beides hemmt die Keimbildung, denn besonders Mikroorganismen fördern das Austreiben. Durch die ätherischen Öle entsteht ein Umfeld, das den Keimungsprozess verzögert. Ein schöner Nebeneffekt: Der Lorbeer schreckt auch mögliche Vorratsschädlinge ab.
Wer noch mehr tun will: Auch Äpfel können helfen. Das von ihnen freigesetzte Ethylen kann bei fortlaufender Wirkung das Keimen unterdrücken. Zwei Äpfel reichen für zwei bis fünf Kilogramm Kartoffeln. Grundsätzlich gilt: Kartoffeln mögen es kühl, dunkel, trocken und luftig – am besten im Keller oder Vorratsschrank.