Lothar Matthäus wird von Detektiven gejagt

Lothar Matthäus ist derzeit ein gesuchter Mann. Allerdings im wahrsten Sinne des Wortes, denn er wird von Privatdetektiven regelrecht gejagt. Hintergrund ist, dass der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler über keine gültige Postadresse verfügen soll.

Mehrere Detektive suchen Matthäus wegen eines Zivilstreits mit einem Insolvenzverwalter. Wie das Landgericht Wuppertal am Freitag mitteilte, muss sich Matthäus im Mai vor Gericht verantworten. Details zu dem Zivilstreit wollte das Gericht aber nicht bekanntgeben.

Jagd führte bis nach Israel

Angeblich blieben mehrere Anfragen beim Einwohnermeldeamt München und private Zustellversuche erfolglos. Bis nach Israel soll nach dem früheren Rapid- und Salzburg-Betreuer gesucht worden sein. Einem Gerichtsvollzieher sei in der Münchner Allianz-Arena vom FC Bayern ein Hausverbot erteilt worden, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts.

Detektive bisher gescheitert

Auch Detektive sollen mehrfach gescheitert sein, als sie sich bei Spielen an Stadion-Einfahrten postiert hätten. Sie hätten lediglich ermitteln können, dass Matthäus sich in wechselnden Hotels im In- und Ausland aufgehalten habe.

"Dass Matthäus nirgendwo gemeldet sein soll, ist quatsch", sagte sein Berater Wim Vogel. "Sein Erstwohnsitz ist in Budapest in Ungarn." Auch er wisse aber nicht, worum es gehe. "Wir bemühen uns, das zu klären."

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