Wien ist Gemüse-Hauptstadt: Rund 14 Prozent der Stadtfläche werden landwirtschaftlich genutzt, ein Drittel davon biologisch. Damit nimmt Wien europaweit eine Sonderstellung ein. "Ein Zusammenspiel, das es in dieser Form in keiner anderen europäischen Metropole gibt", so Bürgermeister Michael Ludwig (SP) auf Facebook.
Besonders bei Fruchtgemüse ist Wien unschlagbar: 75 Prozent aller österreichischen Gurken kommen aus der Stadt Wien, ebenso 61 Prozent der Melanzani und 30 Prozent der Paradeiser. "Damit tragen wir wesentlich zur Versorgungssicherheit bei und stärken regionale Wertschöpfung", so Ludwig.
Auch in Sachen Qualität hat Wien die Nase vorn: Mit der stadteigenen Bio-Linie "Wiener Gusto" setzt die Stadt Maßstäbe. Alle Acker- und Weinflächen, die Wien gehören, werden biologisch bewirtschaftet – ein Projekt der MA 49, das zu den größten Bio-Programmen Österreichs zählt.
Keine andere Millionenstadt in Europa verbindet Stadtleben und biologische Landwirtschaft so eng wie Wien. "Ein klares Bekenntnis zu Umwelt, Klima und Lebensmittel-Qualität. Keine andere Millionenstadt verbindet urbane Lebensqualität und biologische Landwirtschaft so eng und erfolgreich wie Wien", freut sich der Bürgermeister.