Luger will für junge Menschen die Lizenz zum Tanzen

Noch ist nicht sicher, ob die Nachtgastronomie auch wirklich am 1. Juli aufsperren wird.
Noch ist nicht sicher, ob die Nachtgastronomie auch wirklich am 1. Juli aufsperren wird.Getty Images/iStockphoto
Ob junge Menschen ab dem 1. Juli in die Disco gehen dürfen, ist noch nicht sicher. Das kann der Linzer Bürgermeister Klaus Luger nicht verstehen.

Seit heute gibt es weitere Erleichterungen bei den Corona-Regeln. In Sachen Nachtgastronomie und Discos heißt es allerdings weiter warten. Denn während Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) eine Öffnung am 1. Juli ankündigte, bremste Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Man werde das erst Ende Juni entscheiden, weil aktuell zu wenige junge Menschen geimpft sind.

Und genau das stößt dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sauer auf.  Er kritisiert Mückstein: "Ich kann nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet ein grüner Minister jungen Menschen den Weg in die Normalität weiter verbauen will, die in den letzten 15 Monaten so viel Solidarität gegenüber der älteren Bevölkerung bewiesen haben." Man müsse den Menschen das Feiern und Tanzen wieder erlauben.

3-G-Regel für Nachtagstronomie

Und deshalb fordert Luger sozusagen die Lizenz zum Tanzen für junge Menschen. "Statt Jugendliche durch Ausblick auf Optionen zum Impfen und Testen zu motivieren, versagt er ihnen pauschal die für sie wichtigen Freiheiten. Ich bin der Meinung, dass die Anwendung der 3-G-Regel – Getestet, Genesen oder Geimpft – auch für die Öffnung der Nachtgastronomie ab 1. Juli 2021 ausreichend sein muss.“ 

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