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Madden NFL 16 im Test: So geht's zum Super Bowl

Rechtzeitig zum Start der neuen NFL-Saison hat EA Sports sein Football-Game Madden NFL 16 auf den Markt geworfen.

Heute Redaktion
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Neben einigen Neuerungen im Gameplay weiß der Football-Klassiker auch optisch zu überzeugen - ein Must-Have für jeden Fan des Eierlaberls. Keine Überraschung ist die prinzipielle Spielengine, die sich seit den Anfängen auf Nintendo 64 und Co. nicht mehr verändert hat, auch weil sie einfach Sinn macht.

Offense und Defense wählen ihre Spielzüge aus und dann geht es los mit der Action. Football-Neulinge sollten sich doch ein wenig mit dem Regelbuch auseinandersetzen. Auch die aufgemalten Spielzüge scheinen zu Beginn ein wenig verwirrend, aber das ja schon immer so.

Wenn man einmal verstanden hat, wo welcher Spieler in den zahlreichen verfügbaren Spielzügen - die natürlich pro Team stark variieren – hinläuft, der wird auch mit Madden 16 seinen Spaß haben. EA hat einige neue Zuckerl eingebaut, die das Spiel auch für Madden-Veteranen absolut interessant machen.

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Die neue Pass-Engine ist zwar ein wenig schwerfällig und für erfahrene Madden-Zocker ein wenig ungewohnt, bietet aber unendliche Möglichkeiten. Mit dem Quarterback kann man nun seine Pass-Stärke um einiges präziser steuern, weil es fünf optionale Pass-Varianten gibt. Noch viel gravierender ist die neue Engine bei den Recievern.

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Man kann sich nämlich zwischen drei verschiedenen Catch-Varianten entscheiden, die auch den weiteren Spielzug-Verlauf mitbestimmen. Wählt man den konservativen Catch, kontrolliert der Receiver den Ball recht einfach, man kann ich aber auch für einen Lauf-Catch entscheiden, hier gehen noch einige Meter nach dem Fangen. Die riskante Variante ist ein Aggressive-Catch, mit dem man sich auch durchsetzen kann, wenn man von einem Defender gut gedeckt ist.

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Auch in der Defense gibt es neue Möglichkeiten. So kann man sich in der Pass-Defense zum Beispiel entscheiden, ob man lieber den Receiver nach einem Catch sofort stoppen möchte, oder doch lieber das Risiko gehen möchte und es auf eine Interception auslegt. Für Neueinsteiger klingt das alles wahrscheinlich ziemlich kompliziert, mit dem Skill-Trainer-Modus kann man sich aber jede beliebe Technik sehr gut aneignen

Fazit

Ob man sich nun gemütlich auf der Coach ein Battle mit gleichgesinnten Football-Freaks liefert oder online in die Welt der NFL abtaucht, macht fast keinen Unterschied mehr. Im Offline-Modus fehlt leider ein zentrales Element: Der Superstar-Modus, indem man sich seinen eigenen Star schnitzt und zum Superbowl-MVP macht, wurde leider gestrichten.

Es gibt lediglich nur noch den Franchise-Modus, indem es darum geht sein Team Step-by-Step zum Erfolg führen. Online ist, wie schon im Vorgänger, der dem Fußball-Bruder FIFA sehr ähnliche Ultimate Team-Modus sehr ans Herz zu legen. Dieser Modus ist allerdings nur für absolute Football-Freaks zu empfehlen, die ihre Fantasy-League-Kenntnisse auch online dem Rest der Welt präsentieren wollen.

Von der graphischen Qualität spielt das Game alle Stücke. Die Stadien sind extrem realistisch dargestellt, während eines Spiels wird man mit Player-Statistiken bombardiert, alles was das Footballer-Herz begehrt. Ob für Anfänger oder absolute NFL-Fans, Madden 16 liefert die pure Football-Action ins Wohnzimmer und lässt einen so schnell auch nicht mehr los. (pip)