Vor einer Woche hielt dieser Schock die Steirerinnen und Steirer in Atem: Ein 16 Monate altes Mädchen stürzte in den Pool des Elternhauses – und musste wiederbelebt werden.
Nun gibt es Erleichterung: Das Kind ist aus dem Tiefschlaf erwacht, atmet selbstständig und liegt auf der Intensivstation zur Beobachtung. "Dem Mädchen geht es gut", heißt es aus der Grazer Uniklinik, wie die "Kleine Zeitung" berichtet.
Am Dienstagnachmittag (24. März) schlich sich das Kleinkind kurz vor 13 Uhr unbeobachtet durch die Terrassentür ins Freie. Die Mutter kümmerte sich zeitgleich um die ältere Tochter (11), die etwas kränklich war. Unterdessen stürzte das Mädchen über den etwa 20 Zentimeter hohen Beckenrand in den rund 40 bis 50 Zentimeter tiefen Pool.
Die Mutter zog ihre Tochter sofort aus dem Wasser und begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Kurz darauf trafen Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei am Unfallort ein. Ein First Responder sowie weitere Einsatzkräfte übernahmen die Reanimation – mit Erfolg: Herz-Kreislauf und Atmung des Mädchens konnten wiederhergestellt werden.
Anschließend flog der Rettungshubschrauber C 17 das Kleinkind in die Kinderklinik der LKH-Universitätsklinik Graz. Dort wurde es intensivmedizinisch betreut, Angehörige und Einsatzkräfte vom Kriseninterventionsteam begleitet.