Rezept gegen Urlaubs-Stress

Mahlodji sicher: Dieser Tipp macht jeden Urlaub besser

Wie gelingt Erholung wirklich? Motivationscoach Ali Mahlodji spricht bei Claudia Stöckl über Urlaub ohne Ballast, mentale Stärke und Ralf Rangnick.
Heute Entertainment
12.07.2026, 15:45
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Koffer voll, Kopf noch voller. sSo starten viele in den Urlaub. Ali Mahlodji will es anders machen. Der Motivationscoach und Keynote-Speaker war am Sonntag bei Claudia Stöckl in Ö3-"Frühstück bei mir" zu Gast und erklärt dort, warum Abschalten oft damit beginnt, bewusst Dinge wegzulassen.

Nun teilt er wertvolle Tipps. Urlaub nicht nur nach Aktivitäten planen, sondern auch nach dem, was daheimbleiben darf. "Was ich jedem raten würde, wenn du Urlaub machst, dann plane den Urlaub. Mit Planung meine ich: Was mache ich nicht? Also nehme ich vier Bücher mit oder doch lieber nur eines? Nehme ich meinen Laptop mit für den Notfall, oder kann ich ihn doch zu Hause lassen? Wer plant, was er weglässt, wird die Qualität seines Urlaubs unfassbar heben."

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Er selbst setzt das gleich um. Nach einer intensiven Arbeitsphase gönnt sich der 44-Jährige fünf Tage alleine in Triest, ohne digitalen Dauerlärm. "Ich werde nur ein Tastenhandy und ein Notizbuch mitnehmen."

Auch über das ÖFB-Nationalteam spricht Mahlodji in der Sendung. Teamchef Ralf Rangnick bat ihn vor der WM um einen Workshop, nachdem er sein Buch "(Null) Bock auf Arbeit" gelesen hatte. Es ging um Selbstführung, Druck und jene Geschichten, die man sich selbst erzählt, wenn es schwierig wird. "Im Match gegen Algerien haben die Spieler das fantastisch umgesetzt", so Mahlodji.

Nach dem Spiel bekam er sogar eine unerwartete Nachricht aus Deutschland: "Oliver Pocher hat mir auf Instagram geschrieben und mich gebeten, dass ich mich auch um den DFB kümmern soll", lacht er.

Dass Österreich später ausgeschieden ist, ordnet Mahlodji ohne Drama ein. Gegen Spanien sei der Unterschied am Platz einfach zu groß gewesen. "Da kannst du den Spielern in Sachen Mindset egal wie viel mitgeben, wenn der Klassenunterschied zwischen den Mannschaften zu groß ist, dann kannst du nichts ausrichten."

Besonders viel hält Mahlodji von Rangnick, mit dem er inzwischen fast täglich in Kontakt steht. Auf die Frage, wer ihn mehr beeindruckt habe – RAF Camora, der Dalai Lama oder Rangnick – fällt seine Antwort eindeutig aus: "Ralf Rangnick." Und weiter: "Ralf hat einen Plan, eine Vision und er mag Menschen. Das Nationalteam begreift sich als eine Familie. Das hat ganz stark mit der Führung zu tun."

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