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Sozialprojekt –Benachteiligte Kinder segeln in Kroatien

Die Friedensflotte "mirno more" startet am Samstag vom Wiener Hauptbahnhof und macht sich mit benachteiligte Kindern auf den Weg nach Kroatien.
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16.09.2023, 11:01
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Das Projekt "mirno more" (zu Deutsch "friedliches Meer") wurde vor 29 Jahren gegründet, um Geflüchtete, Kinder und Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien zusammenzuführen und ein friedliches Miteinander zu fördern. Der Name kommt vom Gruß der Seefahrer und verleiht dem weltweit größten Segelprojekt für sozialbenachteiligte Kinder eine besondere Bedeutung. 

Mittlerweile ist die Friedensflotte eine Plattform für vielfältige Zielgruppen und soziale Anliegen. Unter den Teilnehmern finden sich vor allem Kriegswaisen und Flüchtlingskinder sowie Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen, sozialen, seelischen und anderen besonderen Bedürfnissen.

Friedenskonvoi mit Polizeibegleitung

Die friedensflotte mirno more findet von 16. bis 23. September 2023 in Kroatien statt. Jährlich setzen hunderte Menschen in der Flotte aus rund 100 Schiffen ein Zeichen für Frieden und Toleranz. Das Ziel: Ausgrenzungen überwinden und Vorurteile über Bord werfen. Am Samstag wird der Konvoi am Wiener Hauptbahnhof verabschiedet – danach fährt dieser begleitet von Fahrzeugen der Polizei in Richtung Südautobahn.

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Unter den teilnehmenden Schiffen finden sich unter anderem jene der Stadt Wien (MA 11 Kinder- und Jugendhilfe), SOS Kinderdorf, Caritas, Don Bosco Schule und viele mehr. "Als Botschafter der friedensflotte mirno more berührt es mich zutiefst zu sehen, wie durch Bildung und interkulturellen Austausch junge Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zusammengeführt werden. Diese Möglichkeit, gemeinsam an Bord zu lernen und zu wachsen, zeigt eindrucksvoll, wie wir die Grundlagen für eine bessere und friedlichere Welt schaffen können", so Ehrenbotschafter Ali Mahlodji. 

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