Maierhofer-Wechsel: "Mein Name stand auf einem Zettel"

Stefan Maierhofer
Stefan MaierhoferGepa
Stefan Maierhofer nimmt eine neue Herausforderung an. Bei der Admira stand der 2,02-Meter-Stürmer auf dem Abstellgleis, Würzburg soll er nun retten. 

Eigentlich war der mittlerweile 38-Jährige im Sommer von der WSG Tirol in die Südstadt gewechselt, um den Niederösterreichern die Durchschlagskraft zu bringen. Felix Magath, der von Sponsor "Flyeralarm" eingesetzte Fußball-Boss, hatte sich persönlich dafür eingesetzt. 

Ein halbes Jahr später zieht es den "Major" nun zum "Schwesternklub" nach Würzburg. Weil es mit Admira-Coach Damir Buric nicht klappte, wie der Ex-Rapidler nun der "Krone" verriet. "Die Gründe weiß ich nicht, ich hatte in den letzten Monaten nur zwei kurze Gespräche mit dem Trainer. Mein Name stand mit einigen anderen auf einem Zettel, den Franz Wohlfahrt bei unserem letzten Treffen dabei hatte - das war´s", schilderte der baumlange Torjäger. 

"Ich habe immer polarisiert"

Damit war der Transfer besiegelt. Maierhofer hat sich schon voll und ganz auf die neue Aufgabe eingestellt. "Ich habe immer polarisiert, viele lieben mich, viele hassen mich - das wird sich nicht mehr ändern. Aber ich werde auch diesmal versuchen, als Teil einer Einheit mit meinem Willen voranzugehen", so der "Major", der auch in Würzburg als "Brecher" in der Schlussphase vorgesehen ist: "Trainer, Sportdirektor und ich haben in einem ehrlichen und offenen Gespräch alles abgeklärt." 

Die Aufgabe wird jedenfalls nicht leichter. Wie die Admira sind auch die Würzburger Kickers Tabellen-Letzter. Aufgegeben wird allerdings nur ein Brief, wie Maierhofer unterstrich. "Es gibt noch viele direkte Duelle, echte Finalspiele. Ich habe im Fußball schon so viel erlebt, auch hier ist alles möglich."

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Stefan MaierhoferFC Admira Wacker Mödling

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