Ob die dritten Zähne wirklich als Jahreskarte für das MAK (Museum für angewandte Kunst) durchgehen, bleibt fraglich. Es reicht nämlich auch eine Handyhülle, ein Cowboystiefel oder sogar eine Küchenreibe.
Genau so wirbt das Museum jetzt für eine neue Aktion: Wer am 24. Februar ab 17 Uhr mit seinem Lieblingsgegenstand ins Haus am Stubenring (Wien-City) kommt, kann sich das Objekt durch eine Gravur mit Barcode zur persönlichen Jahreskarte machen lassen.
Die Idee stammt von der Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann (DMB). Laut MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein wurden damit "mit pointierten Wortspielen kreative Zugänge zu den vielfältigen Inhalten des MAK" geschaffen.
Das Museum will "seine Sammlungen auf humorvolle und publikumsnahe Weise vermitteln", wie es in einer Aussendung heißt. Mit der Aktion "Das MAK macht alles zur Jahreskarte" will man die Besucher aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden. "Wir hoffen, über die Verbindung vom persönlichen Lieblingsobjekt zur MAK Jahreskarte auch zum Lieblingsmuseum zu werden", sagt Hollein.
Auch online geht die Aktion weiter: Wer auf der Website unterwegs ist, bekommt im Onlineshop im MAK-Banner die zuvor angesehenen Objekte als mögliche Jahreskarte angezeigt – möglich macht das sogenanntes Re-Targeting. Die Jahreskarte kostet 41 Euro, die Jugend-Karte für alle von 19 bis 25 Jahren kommt auf 31 Euro.