Eine 43-jährige Amerikanerin wurde verhaftet und wegen sexuellen Missbrauchs eines Opfers im Alter zwischen 13 und 17 Jahren sowie wegen Besitzes von kinderpornografischem Material angeklagt.
Robyn Polston aus Washington im US-Bundesstaat Illinois drohen bis zu 15 Jahre Haft. Ihr wird vorgeworfen, ein Kind mit dem 14-jährigen Freund ihrer Tochter gezeugt zu haben.
Die Ermittlungen begannen, nachdem die 43-Jährige im Jänner 2025 ein Kind geboren hatte und dieses auf den gleichen Vor- und Nachnamen des misshandelten Teenagers getauft hatte. Als Robyn Polston damit konfrontiert wurde, sagte sie, dass das Kind von einem zwanzigjährigen Mann stamme, den sie inzwischen nicht wiedergesehen habe.
Die Ermittler stellten aber schnell fest, dass das mutmaßliche 14-jährige Opfer und die Tochter Polstons im Mai 2023 zusammen einen Schulball besucht hatten. Die Mutter arbeitete dort als Aufpasserin und näherte sich dem Teenager an.
Der Junge zog kurz nach diesem Zwischenfall aus Washington weg, kehrte aber im April 2024 zurück. In dieser Zeit trafen sich die beiden wieder und das Kind wurde bei einem dieser Treffen wohl gezeugt, wie das Onlinemagazin "People" schreibt. Im August 2024 kehrte der Junge dann permanent nach Washington zurück. Gegenüber der örtlichen Polizei gab der 14-Jährige an, bei der Familie eines Freundes zu leben.
Die Ermittler haben sehr eindeutige Bilder von Robyn Polston und dem Jugendlichen gefunden. Ein DNA-Test bestätigte, dass dieser tatsächlich der Vater des Kindes ist. Die 43-Jährige wurde ohne Möglichkeit auf Freilassung gegen Kaution in Haft genommen und wird am 4. Dezember 2025 offiziell angeklagt.