Manchester-Elfer laut Experten "geisteskrank"

Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt - eine Fehlentscheidung.
Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt - eine Fehlentscheidung.Imago
Einmal mehr sorgt der Video-Schiedsrichter für Kopfschütteln. Manchester City bekam gegen Dortmund einen Elfer "geschenkt", der BVB-Frust sitzt tief.

Endstation Viertelfinale! Borussia Dortmund verabschiedete sich gegen Manchester Cityaus der Champion League. Nach der 1:2-Auswärtspleite vor einer Woche setzte es für die Deutschen auch daheim eine 1:2-Niederlage. Dabei durften Haaland und Co. eine Zeit lang sogar von einer Überraschung träumen, lagen dank Jude Bellingham in Führung.

Doch dann griff der Video-Schiedsrichter ins Geschehen ein. BVB-Kicker Emre Can berührte den Ball in Minute 52 zuerst mit dem Kopf, bekam ihn dann an den ausgestreckten linken Oberarm. Laut Regelwerk ist das nicht strafbar. Die Unparteiischen sahen das anders, entschieden auf Elfmeter. City-Stürmer Riyad Mahrez verwertete zum 1:1. Das Dortmund-Schicksal nahm seinen Lauf.

Der umstrittene Strafstoß erhitzte auch nach dem Schlusspfiff die Gemüter. "Uns wurde klar gesagt, dass es kein Handspiel ist, wenn man sich selbst anköpft", schüttelte Dortmund-Coach Edin Terzic bei "Sky" den Kopf. "Manchester City ist verdient weitergekommen. Aber wir hatten jedenfalls kein Glück mit den Schiedsrichter-Entscheidungen, in beiden Spielen."

Hier befördert Can den Ball per Kopf an seinen Oberarm.
Hier befördert Can den Ball per Kopf an seinen Oberarm.Screenshot

Auch die deutschen TV-Experten waren erzürnt. "Wir haben Interpretationen, die geisteskrank sind", wählte Ewald Lienen harte Worte. "Diese ganzen Hand-Situationen sind für mich lächerliche Geschichten, die Spiele, Meisterschaften entscheiden. Das ist albern!"

Sein Sky-Kollege Didi Hamann stellt sogar den weiteren Einsatz des VAR in Frage. "Der Videobeweis wurde eingeführt, um die Sache gerechter zu machen. Wenn solche Entscheidungen nicht zurückgenommen werden, dann weiß ich nicht, ob der Videobeweis Zukunft hat. Das war eine skandalöse Entscheidung. Den Dortmundern wurde heute ganz übel mitgespielt."

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