Lenker fuhr einfach davon

Mann (20) totgerast – Ermittler haben nun erste Spur

Neue Spuren nach dem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht in Kärnten: Ermittler haben an der Unfallstelle Kleinteile sichergestellt.
Newsdesk Heute
11.08.2026, 09:05
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am frühen Sonntagmorgen nahm der Heimweg eines 20-Jährigen im Kärntner Bezirk Völkermarkt ein tödliches Ende. Der junge Mann hatte zuvor das Feuerwehrfest in St. Stefan bei Globasnitz besucht und war danach zu Fuß in Richtung St. Michael ob Bleiburg unterwegs. Gegen 4.20 Uhr erreichte er den Bereich Traundorf.

Dort ging er entsprechend der Straßenverkehrsordnung am linken Fahrbahnrand, als ihn ein entgegenkommendes Fahrzeug frontal erfasste. Der 20-Jährige wurde durch den Zusammenstoß auf die Fahrbahn geschleudert. Der Lenker oder die Lenkerin setzte die Fahrt anschließend fort.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Reanimation blieb erfolglos

Ein Anrainer hörte den Zusammenstoß und wurde so auf den Unfall aufmerksam. Er eilte zu dem schwer verletzten jungen Mann und begann sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch eine nachkommende Autofahrerin blieb stehen und setzte den Polizeinotruf ab.

Eine First-Responderin und ein Notarzt versuchten anschließend, den 20-Jährigen wiederzubeleben. Die Reanimation blieb jedoch erfolglos, der junge Mann starb noch an der Unfallstelle. Das Fahrzeug, das ihn erfasst hatte, war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden.

Polizei findet Kleinteile

Die Ermittlungen wegen der Fahrerflucht laufen auf Hochtouren. Bei einer neuerlichen Untersuchung der Unfallstelle suchte die Tatortgruppe des Landeskriminalamts Kärnten das Gebiet mit Metalldetektoren und weiteren Untersuchungsgeräten ab. Dabei konnten Kleinteile gefunden und sichergestellt werden, die möglicherweise mit dem Unfall in Verbindung stehen. Sie werden derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Videos werden ausgewertet

Gleichzeitig erreichen die Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, die einzeln überprüft werden. Die Ermittler werten außerdem Aufnahmen aus Videoüberwachungen aus und kontrollieren infrage kommende Fahrzeuge.

Zentral ist für die Polizei weiterhin die Frage, wo sich das mit Sicherheit schwer beschädigte Unfallfahrzeug befindet. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Bleiburg unter 05911/2142, von jeder anderen Polizeidienststelle sowie über den Notruf 133 entgegengenommen und vertraulich behandelt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 11.08.2026, 09:05