Mehrere Passanten wurden am Sonntag kurz vor 16 Uhr auf einen Mann aufmerksam, der bei der unterirdischen Haltestelle am Matzleinsdorfer Platz blutüberströmt am Boden lag. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert, da man davon ausging, dass der Verletzte womöglich mit einem Messer attackiert worden sei. "Es war so viel Blut überall, wir gingen vom Schlimmsten aus", so ein Augenzeuge im "Heute"-Talk.
Die Wiener Berufsrettung war gemeinsam mit dem Grünen Kreuz binnen weniger Minuten vor Ort. Wie sich herausstellte, erlitt der Mann mehrere Rissquetschwunden und gab an, kurz zuvor gestürzt zu sein. "Der 46-jährige Patient wurde notfallmedizinisch versorgt und im Anschluss mit schweren Verletzungen in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht", bestätigt Rettungssprecher Daniel Melcher gegenüber "Heute".