Ein eskalierter Trennungsstreit hat am Freitagabend einen größeren Polizeieinsatz im 20. Wiener Gemeindebezirk ausgelöst. Beamte der Polizeiinspektion Ausstellungsstraße wurden wegen eines Notrufs alarmiert, in dem von einem Messer die Rede war.
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Vor Ort stellte sich laut Polizeiaussendung heraus, dass ein 24-jähriger Österreicher im Zuge einer Auseinandersetzung versucht haben soll, den Vater und den Schwager seiner Ex-Freundin mit gezielten Stichbewegungen schwer zu verletzen.
Auslöser des Streits soll gewesen sein, dass Angehörige der Frau weitere persönliche Gegenstände aus der Wohnung holen wollten. Der Tatverdächtige soll ihnen den Zutritt verweigert haben, worauf die Situation eskalierte.
Noch vor der mutmaßlichen Messerattacke soll der 24-Jährige den Bruder seiner Ex-Freundin in den Finger gebissen und dabei verletzt haben.
Die Polizisten fanden das mutmaßliche Tatmesser in der Wohnung und stellten es sicher. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 24-Jährige teilweise geständig. Die Polizei ermittelt zu den genauen Hintergründen des Vorfalls.