Nach dem qualvollen Tod von Kätzchen "Olaf" sorgt nun ausgerechnet die Ankündigung des verurteilten Tierquälers für Kopfschütteln. Der 23-Jährige, der am kürzlich wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt wurde, kündigte vor Gericht an, künftig Tiere retten zu wollen.
"Ich möchte mich entschuldigen. Ich bin davon überzeugt, dass ich sowas nicht mehr machen werde", sagte der junge Wiener in seinen Schlussworten. Dann folgte eine Aussage, die selbst im Gerichtssaal für Verwunderung sorgte: "Ich will selber Tiere retten und einen Tierverein gründen, sofern ich das Geld dazu habe."
Der 23-Jährige hatte zuvor die Misshandlung des wenige Monate alten Kätzchens "Olaf" gestanden. Den Namen für die süße Samtpfote hatte die 5-Jährige Tochter der Katzeneltern ausgesucht. Laut Anklage quälte der Cousin des Familienvaters, der den zuvor Obdachlosen bei ihm übernachten ließ, das Tier über mehrere Tage und warf es schließlich aus dem Fenster einer Wohnung im fünften Stock auf die darunterliegenden Schnellbahngleise. Das Tier starb an den schweren Verletzungen.
Nun muss sich der Mann neben Bewährungshilfe auch einer Psychotherapie unterziehen. Warum er die Katze schwerst misshandelt und schlussendlich getötet hatte? "Ich habe jedes Mal Wut bekommen, wenn ich die Katze gesehen habe", sorgte der Arbeitslose mit seiner Aussage für Kopfschütteln. Ob die beteuerte Reue echt ist, wird sich wohl zeigen.