Ein Mann ist am Freitag aus einer brennenden Wohnung in Wiener Neustadt gerettet worden. Die Flammen waren aus vorerst unbekannter Ursache im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses ausgebrochen. "Eine Person wurde vom ersten Atemschutztrupp im Wohnzimmer ansprechbar, aber schwer durch den Brandrauch beeinträchtigt, vorgefunden und sofort ins Freie gebracht", berichtete die FF Wiener Neustadt. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital transportiert.
Kurz vor 19.00 Uhr waren bei der Feuerwehr mehrere Notrufe eingegangen, hieß es in einer Aussendung. Knapp 30 FF-Mitglieder mit acht Fahrzeugen sowie Rotes Kreuz und Polizei rückten aus. Der aus der brennenden Wohnung in Sicherheit gebrachte Mann wurde mit Sauerstoff versorgt und zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert.
"Die große Hitze machte einen Innenangriff schwierig, aber unsere ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder sind bestens geschult und haben solche Einsätze schon öfter gemeistert", zeigt sich Einsatzleiter Branddirektor Christian Pfeiffer stolz auf "seine" Feuerwehrmitglieder.
Die Personen in den übrigen Wohnungen wurden ins Freie begleitet. Bereits um 19.15 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden. Die Ursache für das Feuer war Gegenstand von Ermittlungen.
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Übrigens: Parallel zu diesem Einsatz waren immer noch Kräfte der Feuerwehr Wiener Neustadt mit dem Telelader und einem Großtanklöschfahrzeug zur Unterstützung in Theresienfeld im Einsatz, wo auch aus der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt einige Kräfte im Einsatz standen. Und: Kurz nach dem Einrücken wurde die Feuerwehr Wiener Neustadt auch zu einem Wassergebrechen in die Badenerstraße gerufen. "So ruhig wie es in den letzten Wochen auch war, so fordernd ist die Karwoche", so Pfeiffer.