In ihrem Podcast "Baborie & Rakers – Was war losgewesen" sprach die Moderatorin jetzt offen darüber, wie Kriminelle im Netz ihre Identität missbrauchen, um ahnungslose Männer in die Falle zu locken.
"Ich bekomme Liebesbriefe von Männern, die denken, sie sind mit mir in einer Beziehung, weil irgendwelche Betrüger über Social Media die anschreiben und die denken dann, sie reden mit mir", erzählt Judith Rakers fassungslos im Gespräch mit Podcast-Kollege Matze Hielscher (45).
Doch was wie ein schräger Internet-Gag klingt, ist bitterer Ernst. Einige der Betroffenen gingen dem sogenannten Love-Scamming tatsächlich auf den Leim – sie überwiesen Geld oder schickten Amazon-Gutscheine an vermeintliche "Judith Rakers"-Profile.
Ein Fall schockierte die Moderatorin besonders: Ein Mann glaubte, er habe bereits "eine halbe Stunde Sex auf Telegram" mit ihr gehabt und überwies daraufhin über 10.000 Euro an die Betrüger! "Das war für mich total übergriffig, das hat sich supereklig angefühlt", sagt Rakers sichtlich betroffen.
Dass Menschen auf solche Maschen hereinfallen, könne sie trotzdem nachvollziehen: "Man denkt dann immer, warum werden die nicht stutzig? Aber diese Betrüger sind einfach unglaublich gut darin, Vertrauen aufzubauen."
Die 49-Jährige ist geschieden und steht seit Jahren im Rampenlicht. Ein leichtes Ziel für Kriminelle, die ihre Bekanntheit ausnutzen.
Ironischerweise kam das Thema im Podcast erst auf, nachdem Rakers mit Hielscher über Künstliche Intelligenz und ChatGPT gesprochen hatte, und die beiden darüber scherzten, dass KI und Erotik bald miteinander verschmelzen könnten.
Doch was mit einer provokanten Frage begann, endete in einer bitteren Realität: Missbrauchte Identität, betrogene Fans und ein Schaden von über 10.000 Euro.