Mann fährt mit E-Scooter ohne Helm über Wiener Autobahn

Ein furchtloser Wiener entschloss sich am Freitag mit seinem E-Scooter über die Südosttangente zu fahren. Nachmachen sollte man dies allerdings nicht. 

Bitte nicht nachmachen! Am Freitag sichteten "Heute"-Leserreporter einen Mann, der auf der Südosttangente in Richtung Kagran unterwegs war. Das Problem dabei: Er war mit einem E-Scooter ohne Helm und mit Kopfhörern unterwegs. "Zunächst fuhr er ganz rechts, doch nur kurze Zeit später wechselte er sogar den Fahrstreifen und setzte zum Überholen an", so ein Augenzeuge gegenüber "Heute".

Glücklicherweise ging die rasante Fahrt dieses Mal glimpflich aus. Nachahmer sollten von solchen Aktionen dennoch absehen – unter Umständen kann sowas nämlich lebensgefährlich werden und empfindliche Geldstrafen im vierstelligen Eurobereich nach sich ziehen. 

Bis zu 5.000 Euro Strafe

Polizeisprecher Christopher Verhnjak erklärt gegenüber "Heute", dass elektrische Fahrzeuge, ab einer Leistung von 600 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von über 25 km/h eine Zulassung haben müssen, was in dem konkreten Fall anzunehmen ist. "Pro Delikt ist eine Höchststrafe von bis zu 5.000 Euro möglich", so Verhnjak im "Heute"-Talk.

Über die tatsächliche Strafhöhe entscheidet letztendlich aber der Strafreferent. Hierbei spielen Kriterien wie die Unbescholtenheit, das Verhalten während der Amtshandlung, die Gefährdung von anderen Menschen oder mögliche Sachbeschädigungen eine Rolle. Wer sich jedoch entschließt, die Autobahn zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu benutzen, kann mit einem Organmandat von 50 Euro rechnen. 

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