Mann kauft sich mit ergaunerten Corona-Millionen Lambo

Mit falschen Angaben erschlich sich ein US-Unternehmer fast vier Millionen Dollar Corona-Hilfsgelder. Unter anderem gönnte er sich damit einen Lambo. (Symbolbild)
Mit falschen Angaben erschlich sich ein US-Unternehmer fast vier Millionen Dollar Corona-Hilfsgelder. Unter anderem gönnte er sich damit einen Lambo. (Symbolbild)istock/ Symbolbild
Mit falschen Angaben erschlich sich ein US-Unternehmer fast vier Millionen Dollar Corona-Hilfsgelder und verprasste sie für einen Lambo.

Aus der Corona-Krise schlugen viele Betrüger ihre Vorteile – insbesondere in finanzieller Hinsicht. So auch der 29-jährige Amerikaner David Hines. Jener stammt aus dem Bundesstaat Florida und habe gleich mehrere falsche Anträge auf Corona-Hilfsgelder eingereicht. Darüber hinaus soll er auch anderen Menschen beim Betrug geholfen haben, teilte das US-Justizministerium mit.

Die Darlehen im Rahmen eines Hilfsprogramms waren eigentlich für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen vorgesehen. Zügelunternehmer Hines hatte fälschlicherweise angegeben, Dutzende Angestellte zu haben, denen er die Gehälter fortzahlen müsse. Mittlerweile seien sowohl Geld als auch ein Luxuswagen – den er sich mit der Corona-Finanzspritze zugelegt hatte – von den US-Behörden beschlagnahmt worden. 

 Beantragt hatte er insgesamt sogar 13,9 Millionen, wie die "Huffington Post" berichtet.

Nach Unfall aufgeflogen

Wenige Tage nachdem er das Geld erhalten hatte, begann Hines, dieses mit vollen Händen auszugeben. So kaufte er sich unter anderem einen nagelneuen Lamborghini Huracán für rund 318.000 Dollar. Weiteres Geld gab der 29-Jährige für Dating-Websites, Schmuck und teure Hotels aus. Auch seiner Mutter soll er 30.000 Dollar überwiesen haben.

 Der Betrug flog auf, nachdem er im Juli vergangenen Jahres in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt worden war.

Die Ermittler konnten den Lamborghini zu Hines zurückverfolgen. Vor Gericht plädierte der Tatverdächtige allerdings als schuldig.

242 Personen angeklagt

Das US-Justizdepartement hat laut eigenen Angaben bereits 242 Personen in 173 Fällen wegen Verstoß gegen das Paycheck Protection Program PPP bzw. das Economic Injury Disaster Loan Program angeklagt.

Erst am Freitag wurde in Kalifornien ein Mann festgenommen, der rund 5 Millionen Dollar Corona-Hilfe abgezockt und das Geld teils für Luxuswagen von Ferrari, Bentley and Lamborghini ausgegeben haben soll.

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