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Mann kündigt im August Fitness-Abo, muss 170€ brennen

In Traun (OÖ) treibt ein Fitness-Studio einen seiner Ex-Kunden an den Rand der Verzweiflung. Die Abo-Kündigung kam den Mann nämlich teuer zu stehen.

Robert Cajic
    Ein Fitness-Studio in Traun (OÖ) zog den Unmut eines <em>"Heute"-</em>Lesers auf sich!
    Ein Fitness-Studio in Traun (OÖ) zog den Unmut eines "Heute"-Lesers auf sich!
    Screenshot Google Maps

    Nach einem schweren Verkehrsunfall sah sich "Heute"-Leser Ramazan im August gezwungen, seinen bestehenden Fitness-Vertrag beim Anbieter "Clever fit" zu kündigen. Nur wenige Monate nach seinem Vertragsabschluss im März, der kinderleicht funktionierte, entpuppte sich die Kündigung des Fitness-Abos alles andere als einfach.

    Leser wartet auf rund 170 Euro

    Seit des Verkehrs-Unglücks ging der 58-Jährige nicht mehr ins Gym trainieren. Deshalb versuchte Ramazan seinen Vertrag aufzulösen. Im Gespräch mit "Heute" schilderte er den Spießrutenlauf zur Kündigung: "Laut der Werbung des Studios kann man angeblich monatlich kündigen, bei mir wurde aber selbst vier Monate später weiter Geld vom Konto abgebucht."

    Doch nicht nur die Monatsgebühr von 35 Euro wurden Ramazan Monat für Monat abgezogen: "Das Schlimmste ist, dass man mir für die Auslösung des Abos fast 30 Euro verrechnet hat. Wieso muss ich erst aufs Konto schauen, um davon zu erfahren?", wütete der Oberösterreicher im "Heute"-Talk. Insgesamt muss der ehemalige Clever-fit-Kunde für vier Monate und die Kündigung stolze 169,90 Euro zahlen.

    Studio spricht von aufgeklärtem Missverständnis

    Auf Anfrage von "Heute" konnte die Fitness-Filiale in Traun den Sachverhalt bestätigen. "Das Mitglied hat seine Mitgliedschaft über ein Unternehmen für Kündigungen und Abos gekündigt, welches eine Gebühr dafür einhebt." Die Firma stehe jedoch in keinerlei Verbindung mit dem Fitness-Studio. Die Vertragsauflösung habe Clever-fit allerdings nie erreicht, heißt es weiter.

    "Kündigungen, welche direkt an unser Unternehmen gesendet werden, sind stets kostenlos", so eine Angestellte der Mitgliederverwaltung in Traun. "Nachdem wir uns mit dem Kunden in Verbindung gesetzt haben, konnten wir das Missverständnis zusammen aufklären und die Mitgliedschaft fristgerecht beenden", so das Resümee der Fitness-Kette.

    Für Ramazan ist dieses Statement unzufriedenstellend: "Das Missverständnis wurde eben nicht aufgeklärt, weil ich auf 170 Euro warte. Ich kann niemandem solche Strapazen empfehlen", so der wütende Oberösterreicher. Immerhin bekam der 58-Jährige die freiwillige Energiepauschale in Höhe von 29,90 Euro zurück.

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