Mann lehnt Drogen ab, da wird er niedergestochen

Die Polizei nahm den Verdächtigen fest.
Die Polizei nahm den Verdächtigen fest.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Messerattacke samt Notoperation am Freitag in Wolfurt (Vorarlberg)! Und alles nur, weil das Opfer Drogen ablehnte.

Am Freitag kam es gegen 19.00 Uhr in Wolfurt (Vorarlberg) zu einer Auseinandersetzung zweier amtsbekannter Männer aus dem Suchtgiftmilieu. Der 31-jährige in Wolfurt wohnhafte mutmaßliche Täter bot einige Tage zuvor seinem späteren, 25-jährigen in Bregenz wohnhaftem Opfer über WhatsApp "Benzos" (Benzodiazepine, also Beruhigungs- oder Schlafmittel) zum Kauf an.

Dieser lehnte jedoch das Angebot ab und teilte gleichzeitig mit, dass er "clean" sei und keine weiteren Angebote mehr wünsche. Außerdem wolle er nichts mehr mit dem 31-Jährigen zu tun haben. Im Zuge dieser Konversation kam es zu gegenseitigen Beleidigungen und Beschimpfungen.

Verdächtiger festgenommen

Der 25-jährige radelte von Bregenz nach Wolfurt zu seinem "Bekannten" und ersuchte diesen um eine Aussprache. Im Zuge derer nahm der Jüngere seinem Kontrahenten plötzlich das Handy weg. In der Folge ging der 31-Jährige in die Küche, holte ein Küchenmesser mit 20 Zentimeter langer Klinge und stieß es dem 25-Jährigen in die linke Brustseite.

Eine aufmerksame Nachbarin wurde unfreiwillig Zeugin der Auseinandersetzung und verständigte die Polizei. Der Verletzte wurde von der Rettung ins Landeskrankenhaus nach Bregenz gebracht, wo er sofort operiert werden musste. Der Täter wurde von den einschreitenden Beamten festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Feldkirch in die Justizanstalt eingeliefert. Ein Antrag auf Verhängung der Untersuchungshaft wurde gestellt.

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