Damit hätten Spieler und Anhänger der Fußballmannschaften aus Mils und Hall nicht gerechnet. Beim Stand von 1:1 kam es in der 85. Spielminute zu einem Großeinsatz auf der Sportanlage des SC Mils.
Mehrere Beamte mit schusssicheren Westen marschierten auf und ließen das Spiel unterbrechen. Wie "ORF Tirol" berichtet, war der Grund dafür ein Anruf. Demnach wurde den Beamten ein Mann gemeldet, der mit einer Waffe Richtung Sportplatz unterwegs gewesen sein soll.
Die Polizisten suchten in der Zuschauermenge von rund 300 Menschen nach der verdächtigen Person, konnten nach 15 Minuten allerdings weder den gemeldeten Mann noch eine Waffe auffinden. Laut dem Obmann des SC Mils sei der Einsatz "sehr ruhig und unaufregt" verlaufen.
Die Partie konnte danach wieder fortgesetzt werden und endete kurz darauf unentschieden. Während für die Fußballer damit Pause hatten, mussten die Beamten schon wieder ausrücken. Es ging nämlich ein weiterer Anruf ein.
Erneut wurde ein bewaffneter Mann gemeldet – diesmal in Hall. Auch diese Fahndung verlief ohne Ergebnis. Zwar habe man Personen, die teilweise auf die Beschreibung passten, durchsucht aber keine Waffe gefunden.
Gegenüber dem "ORF Tirol" versicherte ein Sprecher der Polizei, dass man "solche Meldungen natürlich sehr ernst" nehme. In diesem Fall konnte zweimal Entwarnung gegeben werden.