Ein tragischer Vorfall hat sich am Freitag in der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb ereignet. Ein Mann erlitt während einer geführten Tour mit einer Gruppe einen medizinischen Notfall. Laut Polizei Reutlingen geschah das Unglück rund 1.300 Meter tief in der Höhle.
Der Mann konnte nicht gerettet werden und verstarb noch vor Ort. Insgesamt waren acht Personen, inklusive Höhlenführer, unterwegs. Die übrigen Teilnehmer konnten die Höhle im Bezirk Reutlingen nach dem Vorfall selbstständig und unverletzt verlassen.
Die Bergung des Toten gestaltete sich wegen des schwierigen Geländes äußerst aufwendig und sollte laut Einsatzkräften bis zum Abend dauern. Mehr als 100 Helfer von Bergrettung, Höhenrettern, Feuerwehr, Polizei und weiteren Rettungsdiensten waren im Einsatz.
Die Falkensteiner Höhle liegt in Baden-Württemberg, zwischen Grabenstetten und Bad Urach. Die Gemeinde Bad Urach warnt ausdrücklich: Die Erkundung der Höhle ist alles andere als ungefährlich. Nur die ersten 20 Meter dürfen bei trockenem Wetter mit Helm und Taschenlampe betreten werden. Wer tiefer in die Höhle will, braucht eine Genehmigung und darf das nicht ohne Führung machen.