Ein tödlicher Kletterunfall erschüttert Osttirol. Ein junger Kletterer kam am Freitagnachmittag im Klettergarten in Kals ums Leben. Der Mann soll beim Abseilen circa 40 Meter in den Tod gestürzt sein. Das teilte die Landespolizeidirektion Tirol mit.
Wie sich das Unglück ereignete, war zunächst noch Gegenstand der Ermittlungen. Auch zur genauen Herkunft des Verunglückten machte die Polizei vorerst keine Angaben. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet.
Bereits eine Woche zuvor hatte es in Tirol einen tödlichen Bergunfall gegeben. Ein 36-jähriger Wanderer aus dem Sauerland (Deutschland) verlor auf einem schmalen Pfad das Gleichgewicht und stürzte vor den Augen seines Schwiegervaters und seiner Schwägerin 50 bis 100 Meter über steiles und felsiges Gelände ab.
Der Mann war in den Zillertaler Alpen bei Mayrhofen unterwegs und zur Mörchnerscharte gewandert. Das Bergjoch zwischen zwei Tälern liegt auf mehr als 2.800 Metern Höhe.
Nur wenige Tage davor war auch ein 74-jähriger Wanderer aus dem Sauerland in der Venediger-Gebirgsgruppe in Osttirol tödlich verunglückt. Er stürzte über Felswände ab. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann beim Abstieg zu Fall gekommen war.