"Unglaublich!"- Gegen 19.00 Uhr war Magnus (46) am Dienstagabend mit seinem Fahrzeug auf der Südosttangente unterwegs. Eine unspektakulären Autofahrt gewann innerhalb weniger Sekunden plötzlich an Aufregung. Denn mitten auf der A23 stach dem Wiener plötzlich etwas ins Auge. Die Autokamera des Wieners filmte das Szenario:
"Ich dachte ich sehe nicht richtig! Ein Mann und eine Frau spazierten einfach den Pannenstreifen entlang. Ich dachte mir zuerst, dass weiter vorne womöglich ihr defektes Fahrzeug stehen würde. Aber da war nichts", sorgte sich der Wiener.
Nach der Entdeckung machte er sich große Sorgen. Nicht nur ist der "Spaziergang" auf der Autobahn extrem gefährlich, auch die Tatsache, dass die Fußgänger keine Warnweste getragen haben, sorgten für ein unwohles Gefühl in Magnus Magengrube. Kurzerhand entschied sich der Pkw-Lenker dazu die Polizei zu kontaktieren und den Vorfall zu schildern. "Bis zur Ausfahrt Erdberg war es nämlich dann doch noch ein Stückchen", so der Wiener.
Die Pressestelle der Wiener Polizei bestätigte den Einsatz. Demnach wurden die Beamten auf die A23 gerufen, wo sie kurz nach der Ankunft auf die Fußgänger trafen. Die Polizisten nahmen die beiden daraufhin in ihre Obhut und brachten sie sicher von der Autobahn. Warum sich die beiden aber in eine solch große Gefahr begeben haben, bleibt ungewiss.