Das Ehepaar Sturm aus dem Bezirk Mistelbach weiß nicht, ob es nur noch lachen oder weinen soll: Jetzt wurde Gatte Helmut von der Behörde zum "freitesten" eingeladen (s. Bild unten). Der 52-Jährige machte den Test prompt, doch das Ergebnis war nicht verwertbar. Daraufhin machte er privat einen PCR-Test (mit Video sogar), dieser war negativ (s. Bildstrecke letztes Fotos), aber die Quarantäne bleibt dennoch aufrecht.
"Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Gott sei Dank, ist das ganze Theater am 12. April vorbei. Man stelle sich vor: Die bitten dich zum freitesten, Du gehst hin und wieder war alles umsonst."
Wie berichtet war Ehefrau Isabella Sturm Ende März beim Arzt, in der Ordination war ein Patient mit Coronaverdacht. Die 46-Jährige musste zum Test, dieser war positiv, doch sie hatte von Anfang an massive Zweifel. "Denn erstens war ich null krank. Und der Test war schlampig gemacht, das Staberl nur kurz im Röhrchen. Ich kenne mich da aus", so die Krankenschwester damals. Es folgten vier weitere Tests - alle negativ. Aber: Die Quarantäne blieb aufrecht.
Nach dem "Heute"-Bericht wurde Isabella Sturm nochmals zum behördlichen Test gebeten, das Ergebnis: negativ. Die Quarantäne blieb dennoch aufrecht. Und nun ereilte Gatte Helmut Sturm ein ganz ähnliches Schicksal. "Wie soll man da noch der Behörde, der Regierung irgendetwas glauben?", fragt das Paar.
Am Freitag wurde Helmut Sturm nochmal von der Behörde zum "freitesten" eingelanden. "Offenbar waren gestern mehrere Ergebnisse nicht verwertbar. Doch jetzt reicht es mir, so ein Chaos ist ja nicht zu beschreiben und ein zweites Mal zum freitesten gehe ich nicht, ich sitze die Quarantäne bis 12. April ab", sagt der 52-Jährige.