Zweimal schlug ein maskierter Täter zu, bedrohte Angestellte mit einem Messer und verschwand mit Bargeld. Wochenlang fehlte jede Spur – bis Ermittler zuschlugen und den Verdächtigen festnahmen.
Bedienstete des Landeskriminalamts (LKA) NÖ konnten einen 31-jährigen Mann mit Polizeikollegen aus Neu- und Altlengbach ausforschen. Er steht im Verdacht, am 28. Jänner 2026 in Neulengbach und am 10. Februar 2026 in Wien zwei bewaffnete Raubüberfälle begangen zu haben.
Diese Woche klickten schließlich die Handschellen: Polizisten aus Wien und NÖ nahmen den Mann am Mittwoch im 14. Wiener Gemeindebezirk, Penzing, fest. Bei einer Hausdurchsuchung stellten die Ermittler dann Täterkleidung, die beim Überfall verwendete Maskierung sowie einen Teil der Raubbeute sicher. Bei der Einvernahme zeigte sich der 31-Jährige geständig. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.
Der erste Überfall ereignete sich am 28. Jänner gegen 18 Uhr in einer Trafik in Neulengbach. Der Täter betrat das Geschäft maskiert mit Schlauchschal und Kapuze und täuschte zunächst ein Verkaufsgespräch vor. Dann zog er ein Messer, bedrohte den Angestellten und forderte Bargeld. Mit der Beute flüchtete er zu Fuß. Der Angestellte blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Nur wenige Tage später, am Abend des 10. Februar, kam es zu einem weiteren Überfall in einer Trafik in Wien-Penzing. Auch dort täuschte der maskierte Täter ein Verkaufsgespräch vor, bedrohte die Angestellte dann aber mit einem Messer und erbeutete Bargeld.
Die Frau wurde nicht verletzt, stand jedoch unter Schock. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Straftaten laufen noch.