Marius Borg Hoiby (29) hat das Gefängnis verlassen und befindet sich nun im Hausarrest auf dem königlichen Anwesen Skaugum. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) trägt eine elektronische Fußfessel, die seine Bewegungen streng überwacht.
Das Osloer Gericht ordnete an, dass der 29-Jährige weiterhin in Untersuchungshaft bleibt – allerdings darf er diese Zeit mit elektronischer Überwachung auf dem Familiensitz verbringen.
Laut der norwegische Zeitung VG erklärte Experte Tor Erik Larsen die strengen Auflagen: "Es ist jeglicher Konsum von Alkohol und Drogen, ob legal oder illegal, strengstens verboten, weshalb regelmäßige Proben entnommen werden." Lediglich Tabak bleibt erlaubt.
Die Bewegungsfreiheit des Beschuldigten ist durch die technischen Empfänger der Fußfessel stark eingeschränkt. Selbst der Aufenthalt im Freien ist auf einen eng definierten Radius im Garten rund um das Gebäude beschränkt.
Für kurze Besorgungen muss Hoiby jeweils eine Genehmigung einholen. Im Alltag innerhalb der eigenen vier Wände behält er jedoch weitreichende Freiheiten – theoretisch könnte er sogar Partys feiern.
Hoiby hat bereits im Vorfeld unangemeldeten Kontrollen zugestimmt. Larsen stellte zudem klar, dass aufgrund der Schwere der Vorwürfe eine Verbüßung der tatsächlichen Hauptstrafe im elektronisch überwachten Hausarrest rechtlich ausgeschlossen ist.