Aus nach 21 Jahren

Marko-Abgang von Red Bull ist endgültig besiegelt

Helmut Marko hat das Red-Bull-Imperium offiziell verlassen. Der Grazer wurde nun auch aus der Riege der Direktoren gestrichen.
Sport Heute
24.12.2025, 11:46
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Unmittelbar nach dem Saisonfinale der Formel 1 2025 in Abu Dhabi passierte der Knall. Red Bull gab den Abgang des 82-jährigen Grazers bekannt, Marko verabschiedet sich in den Ruhestand. Nachdem der Steirer über 20 Jahre lang im Red-Bull-Engagement in der Formel 1 in führender Rolle dabei war, mit Dietrich Mateschitz, dem Gründer des Energydrink-Imperiums, das Engagement in der Motorsport-"Königsklasse" aufbaute.

Marko betonte, es sei seine Entscheidung gewesen, vorzeitig abzutreten. Der Vertrag des Grazers wäre schließlich noch eine Saison lang gelaufen. Er habe bis zuletzt an den WM-Titel für Star-Pilot Max Verstappen geglaubt. Dass dieser nicht gelang, kreide er auch sich selbst an. Und trat ab. Nach 21 Jahren in der Motorsport-"Königsklasse",  nachdem er vorrangig auch für das Nachwuchsprogramm der Bullen verantwortlich war, bisher 17 Piloten unter seiner Führung den Sprung in die Formel 1 geschafft hatten – darunter auch Stars wie Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo oder eben Verstappen.

Marko-Nachfolger bestimmt

Seit 19. Dezember ist Marko nun auch offiziell kein Teil des Red-Bull-Imperiums mehr. Das geht aus dem britischen Firmenregister "Companies House" hervor. Darin ist ersichtlich, dass Marko seinen Direktorenposten bei Red Bull Racing seit letzten Freitag nicht mehr innehat.

Stattdessen hat der österreichische Energydrink-Konzern den Briten Alistair David Rew zum Direktor bei Red Bull Racing gemacht – genauso wie bei weiteren Subfirmen, etwa der Motorensparte Red Bull Powertrains oder Red Bull Technologies und Red Bull Advanced Technologies. Rew ist im Red-Bull-Kosmos freilich kein Unbekannter, bekleidet bereits die Stelle des Finanzvorstandes bei Red Bull.

Allerdings wird der Brite nicht der direkte Marko-Nachfolger werden. Der Rennstall wird die Position des Grazers nicht neu besetzen. Es soll jedoch ein Verantwortlicher für das Nachwuchsprogramm des Formel-1-Teams gesucht werden. Marko hingegen soll für seinen vorzeitigen Abschied in den Ruhestand die stattliche Ablösesumme von zehn Millionen Euro erhalten, was etwa seinem Jahresgehalt entsprechen soll.

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