"Der Handel ist kein Corona-Hotspot", heißt es in einem Schreiben, das der Handelsverband am Freitag an das Gesundheitsministerium geschickt hat. Daher fordert der Verband in dem Brief, der von Vorständen der REWE-Gruppe, Spar, Hofer, Lidl und anderen unterzeichnet wurde, " ein sofortiges Ende der Maskenpflicht für ALLE Beschäftigten im Handel".
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Diese Forderung unterstützt auch "Lugner City"-Chef Richard Lugner. Im Gespräch mit "Heute" sagte der 89-Jährige am Freitag: "Ich glaube, dass das eine vernünftige Forderung ist. Derzeit gilt in Discos, wo die Leute dicht gedrängt sind, keine Maskenpflicht. Etwa in Kleider- und Schuhgeschäften Geschäften auch nicht", so Lugner. "Maskenpflicht herrscht beim Betreten von Einkaufszentren und in lebensnotwendigen Geschäften. Das ist einfach skurril. Beim Betreten der Lugner City muss man Maske tragen, wenn man dann zum H&M geht darf man sie abnehmen und beim Verlassen des Geschäftes muss man sie wieder tragen,..."
Am Karfreitag hat der Handelsverband hierzu im Namen der vielen betroffenen kleinen und mittelständischen Nahversorger die Online-Petition "HELD:INNEN DER KRISE ENTLASTEN" gestartet, die auch von allen führenden Handelsbetrieben des Landes, wie auch vom Shoppingcenter-Verband ACSP und der Gewerkschaft GPA unterstützt wird. Laut dem Schreiben des Handelsverbands haben mehr als 16.000 Menschen die Petition bereits unterzeichnet.