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Masken-Rebell zückte in Zug plötzlich E-Schocker

Am Mittwochmorgen kam es zu einem Elektroschocker-Vorfall in einem Zug von Wien nach Innsbruck. Die Polizei schritt in St. Pölten ein. 
Maxim Zdziarski
22.12.2021, 09:18

Dutzende Fahrgäste saßen am Mittwochmorgen in einem Zug von Wien nach Innsbruck. Als der Railjet um 7.30 Uhr aus der Hauptstadt losrollte, ahnten die Passagiere noch nicht, was sie nur wenige Minuten später erwarten würde. Ein Maskenverweigerer saß mit an Bord und weigerte sich vehement eine FFP2-Maske aufzusetzen.

Wie eine "Heute"-Leserreporterin berichtet, soll es im Wagon zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sein. Nach mehreren Aufforderungen des Schaffners zückte der Masken-Rebell einen Taser. "Am Bahnhof St. Pölten hielt der Zug an und neun Polizisten warteten auf den aggressiven Mann", so die Augenzeugin im "Heute"-Talk.

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Polizei musste eingreifen

Wie ein Polizeisprecher der LPD Niederösterreich auf Anfrage bestätigte, wurde der Verdächtige aus dem Zug befördert. "Der Beschuldigte hat aber den Taser gegen keine Person gerichtet, er wurde beamtshandelt und angezeigt", so Chefinspektor Johann Baumschlager.

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Der Zug konnte nach dem außerplanmäßigen Stopp nach rund 15 Minuten seine Fahrt fortsetzen. Den aggressiven Zuggast erwartet jetzt nur eine Verwaltungsstrafe wegen des Nichttragens der Maske. Sofern er kein Waffenverbot hat und über 18 Jahre alt ist, ist das Mitführen eines E-Schockers nämlich erlaubt.

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