Mit heutigem Datum (Montag, 4. Jänner) ist die Anmeldung zur zweiten Runde der Massentests möglich. Diese sollen ab 15. Jänner starten. Anmelden kann man sich dabei vorerst für folgende Bundesländer: Wien, Steiermark, Burgenland und Oberösterreich (Anm. außer Stadt Linz). Ab 8. Jänner ist dann auch eine Anmeldung für Kärnten möglich.
Ein vorzeitiges "Freitesten" für ein früheres Lockdown-Ende per 18. Jänner wird es aber nicht geben. Wie "Heute" berichtet, lehnt die Opposition nämlich den Plan zum "Freitesten" ab. Damit wird der Lockdown in Österreich de facto um eine Woche verlängert. Handel, Gastronomie, Tourismus und auch Schulen werden damit erst am 25. Jänner öffnen können.
Ursprünglich hatte die Bundesregierung geplant, dass jene Personen, die sich testen lassen, bereits eine Woche früher den Lockdown beenden und damit diverse Vorteile erhalten können. Negativ getestete Personen hätten damit wieder Kultur- und Sportevents besuchen oder auch in Geschäften Kleidung oder Bücher kaufen können. Zudem sollten auch persönliche Dienstleister wie etwa Friseure mit 17. Jänner wieder Kunden empfangen können.
Doch nicht nur die Opposition sieht das "Freitesten" offenbar kritisch, sondern auch viele Experten. So stellte die führende Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl am Sonntag in der "ZiB 2" unmissverständlich klar, dass sie vom "Freitesten" nicht wirklich etwas hält. Ein Schnelltest habe laut Puchhammer-Stöckl nämlich nur für den jeweiligen Tag Gültigkeit. "Am nächsten Tag kann das schon wieder ganz anders ausschauen".
Anmelden kann man sich für einen Test über das Online Portal oesterreich-testet.at. Außerdem kann man sich auch telefonisch einen Termin unter der Telefonnummer 0800-220 330 ausmachen. Personen, die Fragen bezüglich des Corona-Tests haben, können sich ebenfalls an diese Nummer wenden.