Die Alarmierung erfolgte gegen 12 Uhr, mehrere krachende Explosionen schreckten Bewohner auf – sofort bildete sich schwarzer dichter Rauch. Nahe des Waldbrandgebiets in St. Egyden am Steinfeld (NÖ) soll ein Gebäude einer Pyrotechnik-Firma in Winzendorf in die Luft geflogen sein.
Zumindest eine Person wurde laut "Heute"-Infos verletzt. "B3"-Alarm wurde ausgelöst – mittlerweile wurde die Alarmstufe auf "B4" erhöht. Inzwischen gab die Polizei bekannt, dass drei Personen ins Spital gebracht werden mussten.
Insgesamt stehen bereits zwölf Feuerwehren im Löscheinsatz.
Auch ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte zum Einsatzort aus. "Der Einsatz läuft noch", so Stefan Spielbichler, Sprecher von Notruf Niederösterreich, zu "Heute". Der Notarzthubschrauber Christophorus 3 sei vor Ort, dazu mehrere Rettungsfahrzeuge.
Die Feuerwehr steht derzeit im Großeinsatz: Ein Löschangriff auf eine brennende Halle läuft, die Ursache für die Explosion war vorerst unklar.
Inzwischen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, eine Person dürfte schwer verletzt worden sein: "Eine Person konnte gerettet werden. Der umfassende Angriff über Hubrettungsgeräte, mehrere Rohre von Außen in Kombination mit einem Innenangriff durch Atemschutzgerätetrupps zeigte rasch Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden", so Bezirksfeuerwehrkommandant Karl-Heinz Greiner.
Zu Unterstützung standen das Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund mit mehreren Kräften im Einsatz. Auch die Exekutive unterstützte mit mehreren Streifen. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle.
Der Einsatzleiter, Markus Zierhofer, Kommandant der FF Winzendorf, gab um 15.50 Uhr vorläufig "Brand aus". Die eingesetzten Kräfte rücken ab.
"Die jährlichen Übungen und die Krisenmanagement-Vorbereitungen des Unternehmens zeigten die Wichtigkeit einer solchen Einsatzvorbereitung. Auch die Zusammenarbeit aller Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Exekutive war hervorragend und ich bedanke mich bei allen Kräften", so Kommandant Zierhofer.