Das Frequency Festival ist offiziell gestartet – und den ersten Ton auf der Space Stage lieferten heuer drei Musikerinnen aus Österreich. "lovehead" eröffneten am heutigen Donnerstag, dem 20. August, um 13.25 Uhr die große Bühne am Festivalgelände in St. Pölten.
Damit standen Anna Stefanitsch, Mara Stricker und Elena Karacsony am selben Tag auf dem Programm wie Lorde, Kraftklub, Fontaines D.C., Zara Larsson oder SDP. Ein ziemlich großer Schritt für eine Band, deren erste Single "denkst du an mich?" erst Anfang 2025 erschienen ist.
"lovehead" gibt es seit 2021, gefunden haben sich die Burgenländerinnen unter anderem über Instagram. Aus gemeinsamen Proben entwickelte sich schnell auch eine enge Freundschaft.
Musikalisch setzen "lovehead" auf Indie-Rock mit rauem Lo-Fi-Sound, eingängigen Melodien und witzigen Texten. Es geht um Liebe, Beziehungen, peinliche Momente und das Chaos des jungen Erwachsenenlebens.
Der große Durchbruch kam für die Band Anfang 2025: Mit ihrer Debütsingle "denkst du an mich" schossen "lovehead" an die Spitze der FM4-Charts und hielten sich dort gleich zwei Wochen. Später folgte mit "erdnussallergie" der nächste viel beachtete Song. Ende 2025 wurde "denkst du an mich" bei der FM4-Abstimmung sogar zum Song des Jahres gewählt. Dazu kamen Millionen Aufrufe und Streams, zahlreiche Festival-Auftritte und ein Vertrag bei Universal Music.
Für das Trio ist der Frequency-Auftritt Teil einer gewaltigen Festival-Party. Von 20. bis 22. August werden am Gelände beim VAZ St. Pölten täglich bis zu 50.000 Besucher erwartet.
Schon am Mittwoch war die Stimmung am Campingplatz groß. Tausende Fans waren vor dem offiziellen Festivalstart angereist, Kostüme von Piraten bis Borat inklusive. Ab Donnerstag übernehmen nun die Musiker die Bühnen.
Nach lovehead geht es auf der Space Stage unter anderem mit DJ Antoine, Ravyn Lenae, SDP, Zara Larsson, Fontaines D.C., Lorde und schließlich Kraftklub weiter.
Wie das Rote Kreuz am Mittwochabend bekannt gibt, wurden bereits am ersten Einsatztag 52 Festivalgäste medizinisch betreut. Die meisten Einsätze waren wegen kleinen Schnittwunden oder Verstauchungen. Zwei Personen mussten aber zur weiteren Abklärung ins Uniklinikum St. Pölten transportiert werden.
"Mit dem Start des Festivals hat sich gezeigt, dass unsere Vorbereitungen und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorragend funktionieren. Unser Fokus liegt nun darauf, den Besucherinnen und Besuchern während der gesamten Veranstaltung rasch und professionell Hilfe zu leisten", betont Gerhard Heilig, Einsatzleiter des Roten Kreuzes.