Am Donnerstag, dem 20. August 2026 kam es laut Feuerwehrangaben "zu einem Brandereignis in einer Werkshalle in einem Industrieobjekt der Firma astotec in Winzendorf". In dem Betrieb wird Pyrotechnik hergestellt – "Heute" berichtete. Eine Explosion dürfte den Brand der Werkshalle ausgelöst haben, nähere Umstände waren vorerst unklar.
Die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes griffen laut den Einsatzkräften sofort – wie auch die Alarmpläne der Feuerwehr Winzendorf.
13 Feuerwehren mit 28 Fahrzeugen und über 100 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bezirk Wiener Neustadt und Neunkirchen standen innerhalb kürzester Zeit im Einsatz.
Einen Mitarbeiter hatte es bei dem Unglück offenbar schwer getroffen. "Eine Person konnte gerettet werden. Der umfassende Angriff über Hubrettungsgeräte, mehrere Rohre von Außen in Kombination mit einem Innenangriff durch Atemschutzgerätetrupps zeigte rasch Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden", erklärt Landesfeuerwehrrat und Bezirksfeuerwehrkommandant Karl-Heinz Greiner.
"Unsere Gedanken sind bei unserem Mitarbeiter. Wir danken allen eingesetzten Kräften der Einsatzorganisationen, die den Brand rasch in den Griff bekamen", so ein Unternehmenssprecher. Der verletzte Mitarbeiter landete im Spital.
Zu Unterstützung standen das Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund mit mehreren Kräften im Einsatz. Auch die Exekutive unterstützte mit mehreren Streifen. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
"Der Brand ist soweit unter Kontrolle, nur noch keine Glutnester müssen abgelöscht werden", so Richard Berger von der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt.
Das Rote Kreuz NÖ teilte via Facebook mit, dass rund 100 Personen in ein Informationszentrum gebracht wurden, wo sie von einem Kriseninterventionsteam betreut wurden.
Laut Stefan Spielbichler, Sprecher von Notruf Niederösterreich, standen der Notarzthubschrauber Christophorus 3, dazu mehrere Rettungsfahrzeuge bereit.
Der Einsatzleiter, Markus Zierhofer, Kommandant der FF Winzendorf, gab um 15.50 Uhr vorläufig "Brand aus". Die eingesetzten Kräfte rücken ab.