"Wir versuchen nach und nach die Leute wieder mit Strom zu versorgen", sagte ein Sprecher des Netzbetreibers Stromnetz Berlin am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.
Bis mindestens zum frühen Abend müssten die Betroffenen aber wohl ohne auskommen. Die Polizei geht von einem möglichen Brandanschlag aus.
Laut Polizei kam es am frühen Samstagmorgen zu einem Brand in einer Kabelbrücke. "Unsere Kripo ist vor Ort und ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung", erklärte die Behörde im Onlinedienst X.
Der Brand ist mittlerweile gelöscht. "Wann der Strom wieder fließt, ist derzeit noch unklar", sagte jedoch der Sprecher von Stromnetz Berlin.
Den Angaben nach sind von dem Stromausfall 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betroffen.
Die Polizei warnte, dass es wegen fehlenden Stroms auch zu Heizungsausfällen kommen könne. Betroffene sollten prüfen, "ob sie die Möglichkeit haben, bei Freunden oder Verwandten unterzukommen".