US-Angriffe auf Venezuela

Donald Trump: "Wir haben Maduro festgenommen"

Bei dem US-Militärangriff auf Venezuela ist dessen Staatschef Nicolás Maduro nach Angaben von US-Präsident Donald Trump entmachtet worden.
André Wilding
03.01.2026, 10:45
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Eine dramatische Eskalation im globalen Machtkampf: US‑Präsident Donald Trump hat am Samstag auf seiner Plattform "Truth Social" erklärt, die Vereinigten Staaten hätten einen großangelegten Angriff gegen Venezuela und dessen Staatschef Nicolás Maduro durchgeführt.

Dabei sei Maduro zusammen mit seiner Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht worden, schrieb Trump in der Früh (Ortszeit USA).

US-Präsident Trump kündigte zudem eine Pressekonferenz um 11Uhr Ortszeit (17Uhr MEZ) in Mar‑a‑Lago an, um weitere Details bekanntzugeben – und löste damit eine internationale Schockwelle aus.

Schwere Explosionen

Caracas war seit etwa 2.00 Uhr Ortszeit (07.00 Uhr MEZ) von schweren Explosionen erschüttert worden, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP und Bewohner der Stadt berichteten. Außerdem war Flugzeuglärm zu hören.

Anwohner von Fuerte Tiuna, dem größten Militärstützpunkt in Caracas, berichteten überdies von Schüssen. Auch in der nahegelegenen nördlichen Küstenstadt La Guaira, die von Caracas durch Gebirge getrennt ist, ereigneten sich gegen 02.00 Uhr Ortszeit Explosionen.

Zuvor hatte US-Präsident Trump nach wiederholten US-Angriffen vor der Küste Venezuelas von der Möglichkeit von US-Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen. Zudem hatte er gesagt, dass die Tage von Venezuelas linksnationalistischem Staatschef Maduro "gezählt" seien.

Drogenboote zerstört

Seit September greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler im Ostpazifik und in der Karibik an. Dabei wurden mit den neuen Angriffen bislang mehr als 100 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.

Am Montag hatte Trump sich über einen Angriff geäußert, bei dem es sich womöglich um den ersten US-Angriff an Land in dem Konflikt mit Venezuela handelte. Demnach wurde eine Anlegestelle für mutmaßliche venezolanische Drogenboote zerstört.

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