Es gebe keine Rechtfertigung für diese "bewaffnete Aggression". "Ideologische Feindseligkeit hat über sachlichen Pragmatismus gesiegt", hieß es in der Mitteilung des Ministeriums aus Moskau weiter.
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump war Venezuelas linksgerichteter Staatschef Nicolás Maduro in der Nacht zum Samstag bei einem US-Militäreinsatz in dem südamerikanischen Land gefangen genommen und außer Landes geflogen worden.
In der Erklärung des russischen Außenministeriums wurde Maduro nicht erwähnt, auch wenn Moskau erneut seine "Solidarität mit dem venezolanischen Volk" zum Ausdruck brachte. Venezuela ist Russlands wichtigster Verbündeter in Südamerika, allerdings hatte Moskau dem Land keine Unterstützung mehr im Falle eines US-Angriffs zugesichert.
Der US-Militäreinsatz gegen Venezuela und dessen linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro soll nach Angaben eines US-Senators inzwischen beendet sein. Der republikanische Senator Mike Lee erklärte am frühen Samstagmorgen (Ortszeit), dies habe ihm US-Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat mitgeteilt. Rubio erwarte nach der Gefangennahme Maduros "kein weiteres Vorgehen in Venezuela".
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, dass Maduro bei dem US-Einsatz "gefangen genommen und außer Landes geflogen" worden sei. Er sprach von einem erfolgreichen "großangelegten Schlag gegen Venezuela" und dessen Staatschef.
Wohin Maduro und seine Frau gebracht worden sein sollen, teilte Trump nicht mit. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez erklärte, sie wisse nicht, wo sich Maduro aufhalte.