Drogenkrieg

USA starten Militäroperation gegen "Narko-Terroristen"

Die USA starten mit "Southern Spear" eine neue Militäroperation gegen mutmaßliche Narko-Terroristen in der Karibik und im Pazifik.
Newsdesk Heute
14.11.2025, 06:51
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nach Angriffen in der Karibik und im Pazifik hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine neue Militäroperation gegen "Narko-Terroristen" angekündigt. Der Einsatz heißt "Southern Spear" (Südlicher Speer), erklärte Hegseth am Donnerstag im Onlinedienst X. "Diese Mission verteidigt unser Heimatland, beseitigt Narko-Terroristen aus unserer Hemisphäre und schützt unser Heimatland vor Drogen, die unsere Bevölkerung töten", schrieb er weiter.

Was die Operation genau beinhalten soll oder wie sie sich von bisherigen US-Militäreinsätzen in der Region unterscheidet, wurde in dem Beitrag nicht erklärt. Ein Sprecher des Pentagons verwies bei Fragen dazu lediglich auf Hegseths X-Beitrag.

CBS News berichtete am Mittwoch, dass ranghohe Militärs US-Präsident Donald Trump neue Optionen für mögliche Einsätze in Venezuela vorgelegt haben, darunter auch Angriffe an Land.

Trump hat in den letzten Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik geschickt. Zuletzt ist der US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" vor der Küste Lateinamerikas eingetroffen.

Anfang September startete die US-Armee Angriffe auf angebliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik, später wurden auch Boote im östlichen Pazifik angegriffen. Laut US-Angaben wurden bei diesen Angriffen in internationalen Gewässern bisher mindestens 76 Menschen getötet. Beweise dafür, dass die angegriffenen Boote tatsächlich Drogen transportierten, haben die USA bisher nicht vorgelegt.

Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu unterstützen und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bevölkerung zu gefährden. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro, der sich selbst als linksnationalistisch bezeichnet, bezeichnete die Tötungen mutmaßlicher Drogenschmuggler hingegen als illegale "Hinrichtungen" und vermutet dahinter einen US-Plan zu seinem Sturz. Trump hat zuletzt bestritten, militärische Angriffe auf Venezuela zu planen. Gleichzeitig sagte er, Maduros Tage seien gezählt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 14.11.2025, 06:51
Jetzt E-Paper lesen