Massives Erdbeben erschüttert Urlaubsinsel Kreta

Ein Erdbeben der Stärke 6,2 ertschütterte am Dienstag die griechische Insel Kreta. Das Epizentrum lag rund 124 Kilometer südlich der Hauptstadt. 

Am Dienstagvormittag ist die griechische Insel Kreta erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Laut ersten Meldungen habe dieses eine Stärke von 6,2 auf der Richterskala erreicht. Das Epizentrum soll sich an der südöstlichen Küste der Insel befinden.

Mehrere Urlauber reagierten auf Twitter. "Gerade hat die Liege gewackelt", berichtete ein Urlauber. Ein anderer antwortete: "Wir haben es auf Rhodos auch gespürt." Eine weitere Urlauberin schreibt in dem Kurznachrichtendienst: "Das erste Erdbeben, das ich erlebt habe - hat ganz schön gewackelt, aber Gott sei Dank ist hier alles heil und uns ist nichts passiert."

Videos auf in den sozialen Netzwerken zeigen zudem wackelnde Lampen, die Erschütterungen seien gut spürbar gewesen. Berichte über Verletzte oder Schäden an Gebäuden liegen bis jetzt nicht vor.

Vor Ort ist anscheinend auch die Schweizer Journalistin und ehemalige Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin. Wie sie auf Twitter schreibt, testete sie noch kurz vor dem Beben einen Erdbebensimulator. Auf der Website des europäisch-mediterranen seismologischen Zentrum schreiben verschiedene Personen vor Ort, dass das Beben so stark war, dass sie ihr Haus verlassen mussten.

Wie der deutsche Fernsehsender RTL berichtet wurden durch das Beben bisher keine Menschen verletzt. Alle Einsatzkräfte auf der Insel seien aber in Alarmbereitschaft, schreibt die griechische Zeitung "Kathimerini". Das Erdbeben sei auch auf den Inseln Kasos, Karpathos und Rhodos stark zu spüren gewesen. Eine Überwachungskamera zeichnete das Beben am Dienstagvormittag auf.

Erst Ende September hatte ein Beben der Stärke 5,8 und ein Nachbeben der Stärke 5,3 die Insel getroffen. Diese hatten ein Menschenleben gefordert und schwere Schäden angerichtet. Die Erdbebenserie werde andauern, hieß es schon damals. Zuvor hatten sich mehr als 60 kleinere Beben ereignet.

Das Beben vor zwei Wochen verwüstete weite Landesteile komplett. Die Fotos findest du unten: 

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