Mayer gibt Kristall auf: "Ist ihm nicht mehr zu nehmen"

Matthias Mayer
Matthias MayerGepa
Rang drei in der Abfahrt von Saalbach ist für Matthias Mayer zu wenig. Der Kärntner sieht im Kampf um Abfahrts-Kristall keine Chancen mehr. 

Mayer fuhr in der vorletzten Abfahrt der Saison zwar 60 Punkte ein, Konkurrent Beat Feuz baute mit dem zweiten Platz hinter Sieger Vincent Kriechmayr und 80 Zählern seinen Vorsprung weiter aus. Der Schweizer "Kugelblitz" hat vor dem letzten Rennen der Saison beim Weltcupfinale in der Lenzerheide 68 Punkte Vorsprung. Die am Freitag nach neun Läufern abgebrochene Abfahrt wird nicht mehr nachgetragen. 

"Er hatte in den letzten Rennen immer wieder die Hundertstel auf seiner Seite. Ich hatte eine super Fahrt, seine Fahrt war super. Das ist ein großer Sport", so der Kärntner im Ziel. 

In der Abfahrtswertung sieht Mayer kaum noch Chancen. Der 30-Jährige müsste zumindest Zweiter werden, Feuz dürfte kaum Punkte machen. "Es ist theoretisch möglich. Aber eigentlich ist ihm zu gratulieren. Ich glaube nicht, dass es sich noch ausgehen wird", so Mayer. 

"Ich werde natürlich noch einmal alles hineinhauen beim Weltcupfinale. Aber die Kristallkugel ist ihm nicht mehr zu nehmen", so der zweifache Olympiasieger. 

Feuz selbst lässt sich derweil noch nicht zur vierten Kristallkugel in Folge gratulieren. "Ich bin kein Mathematik-Genie, aber es ist alles noch möglich. Das sind jetzt die Spielchen, die schon beginnen", schmunzelte der Schweizer. 

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