Zahlreiche Wiener blickten Freitagvormittag in die Röhre. Doch nicht nur die – auch Mitarbeiter der Stadt Wien selbst waren von groben Ausfällen in der IT betroffen. Letztere konnten etwa seit 9 Uhr Früh ihre Diensthandys nicht mehr verwenden, alle anderen Bewohner der Stadt waren von den wien.gv.at-Services abgeschnitten.
Hacker-Angriff? Websites der Stadt Wien komplett down >>
In den Mittagsstunden konnte das Problem aber bereits wieder behoben werden, Diensthandys und Websites funktionierten wieder einwandfrei. Darauf folgte das Rätselraten: Ist man nach dem Land Kärnten und der MedUni Innsbruck nun auch Opfer eines Hacker-Angriffs geworden?
Nein, es war kein zuerst vermuteter DDoS-Angriff, sagt die Stadt am Abend gegenüber "Heute". Es gab aber trotzdem eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Zugriffen auf die Services, wodurch bei der Cyber-Sicherheit die Alarmglocken schrillten. Konkret spricht man von "Auffälligkeiten bei den Zugriffen auf wien.at".
Das System konnte aber wieder stabilisiert werden. Gleiches gilt in puncto Diensthandys: Die Erreichbarkeit ist hier ebenfalls wieder voll gegeben. Man verweist aber als zuständigen Netzbetreiber auf Magenta. Die MA 01 habe jedenfalls eine schriftliche Stellungnahme eingefordert.