50 Millionen Dollar Preisgeld winken dem neuen Fußball-Weltmeister – und davon sollen auch Spaniens Stars kräftig profitieren. Gewinnt die "Furia Roja" am Sonntag (21 Uhr) das Finale gegen Argentinien, dürfen sich Lamine Yamal und seine Teamkollegen über einen Millionenbonus freuen.
Wie die spanische Sportzeitung "AS" berichtet, hat der nationale Verband RFEF mit der Mannschaft vereinbart, im Falle des Titelgewinns 45 Prozent der FIFA-Prämie an den Kader auszuschütten. Das entspricht rund 19,7 Millionen Euro – umgerechnet kassiert damit jeder Spieler etwa 756.000 Euro.
Bereits mit dem Finaleinzug hat Spanien dem Verband ein Preisgeld von rund 28,8 Millionen Euro gesichert. Sollte allerdings Argentinien den WM-Pokal holen, fällt die Prämie für die spanischen Spieler deutlich geringer aus. Dann würden sie "nur" 40 Prozent der FIFA-Ausschüttung erhalten – rund 480.000 Euro pro Kopf.
Unabhängig vom Ausgang des Endspiels schüttet die FIFA bei der WM 2026 so viel Geld aus wie noch nie. Für den Titelgewinn gibt es erstmals 50 Millionen Dollar, acht Millionen mehr als bei der WM 2022. Schon die Teilnahme am Turnier wurde mit zehn Millionen Dollar pro Verband belohnt.
Sportlich kämpft Spanien um seinen zweiten WM-Titel nach dem Triumph 2010 in Südafrika. Argentinien könnte hingegen als erst dritte Nation nach Italien und Brasilien den Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen.