Die Radsport-Welt ist in Bewegung – und Red Bull stellt sie kräftig auf den Kopf. Der Salzburger Konzern investiert Millionen, um sich den großen Tour-de-France-Traum zu erfüllen. Jetzt sickern Details des Mega-Deals durch: Red Bull schnürt ein Paket über 18 Millionen Euro, um Superstar Remco Evenepoel zu locken.
Im ersten Jahr im Profi-Radsport blieb der Erfolg aus. Primož Roglič, als Teamkapitän geholt, musste die Tour 2024 vorzeitig beenden und wurde am Ende nur Achter. Seine Führungsrolle ging an Youngster Florian Lipowitz verloren.
Mit der Verpflichtung von Evenepoel stellt sich das Team nun komplett neu auf – und ordnet alles dem belgischen Doppel-Olympiasieger unter. Die "Salzburger Nachrichten" berichten: Der 25-Jährige bringt sein eigenes Umfeld mit. Trainer Sven Vanthourenhout übernimmt als Sportdirektor, Klaas Lodewyck rückt als sportlicher Leiter nach. Beide begleiteten Evenepoel bereits bei seinem bisherigen Rennstall Soudal.
Das Ziel ist klar: Red Bull will den Zweikampf zwischen Jonas Vingegaard und Tadej Pogačar bei der Tour de France durchbrechen – und mit Evenepoel einen Dreikampf auf höchstem Niveau entfachen. "Remco bringt außergewöhnliche Fähigkeiten und eine Mentalität, die ihresgleichen sucht", schwärmte Teameigner Ralph Denk.
Für Evenepoel greift Red Bull tief in die Tasche: Laut Gazzetta dello Sport soll der Belgier rund sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen – bei einem Dreijahresvertrag. Damit steigt er hinter Pogačar (acht Millionen) zum zweitbestbezahlten Radprofi der Welt auf.